Grundsatz 1: 

Den ganzen Menschen annehmen.

Diakonie ist gelebter Glaube. Diakonie hat den ganzen Menschen im Blick. Körperliche, seelische und geistige Bedürfnisse gehören zusammen und werden im Lebenszusammenhang des Hilfesuchenden beachtet. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie unterliegen der Schweigepflicht. 

Grundsatz 2:

Vorrang für die Armen

Diakonie setzt sich für Arme, Ausgegrenzte und sozial Benachteiligte ein. Der Not der Menschen begegnen bedeutet auch, nach den Ursachen zu fragen, Hilfe für den Einzelnen und politisches Engagement gegen Ursachen der Not gehören für die Diakonie zusammen. Beratung und Hilfe der Diakonischen Bezirksstellen sind in Notsituationen kostenlos. 

Grundsatz 3: 

Zusammenwirken von Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen

Sich helfen lassen und selbst Hilfe geben - beides gehört zusammen. Die Diakonie schafft Möglichkeiten zur freiwilligen Mitarbeit und unterstützt

Ehrenamtliche Laien und Fachkräfte bringen unterschiedliche Fähigkeiten ein. Die Diakonie hilft mit, dass beide sich gegenseitig ergänzen.

Grundsatz 4: 

Förderung der Diakonie in den Gemeinden

Diakonie ist Aufgabe der Gemeinde. Verkündigung und helfende Tat gehören zusammen. In Gemeindegruppen und besonderen Veranstaltungen müssen Notstände benannt und Möglichkeiten zum aktiven Handeln aufgezeigt werden. Diakonische Projekte in den Gemeinden werden angeregt, fachlich unterstützt und begleitet. 

Grundsatz 5: 

Diakonie führt zusammen

Diakonie Angebote wenden sich an alle Menschen, ungeachtet ihrer Herkunft und Religion.